Das Verbindende der Kulturen
SEKTION:
Die post-industrielle Zivilisation und die Kultur
Leitung der Sektion/Anmeldung von Referaten bei:
Email: Gennady Uzilevsky
(Orel, Russia)
> ReferentInnen

ABSTRACT: Die post-industrielle Zivilisation ist seit dem letzen
Viertel des XX Jahrhunderts in Herausbildung. Der Prozess ist
von industriellen, kulturellen (ideologischen, moralischen, pädagogischen),
ökologischen, sozialen und Wirtschaftskrisen begleitet. Deshalb
besteht das Ziel der Sektion in der Besprechung der folgenden
Probleme:
- die Natur und Charakteristiken der post-industriellen Zivilisation,
Ihrer kulturellen, technologischen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen,
u.a. Quellen;
- anthropo- sowie soziosemiotischer, synergetischer, soziokultureller,
systemischer Zugang, u.a. für die Untersuchung der post-industriellen
Zivilisation;
- vergleichende Analyse der landwirtschaftlichen, industriellen
und post-industriellen Zivilisation;
- vergleichende Analyse der Typen der Globalisierung im Lichte
der post-industriellen Zivilisation;
- Grundlagen der post-industriellen Zivilisation, die seine
fortschreitende Entwicklung determinieren.
Gleichzeitig ist es von Nutzen, folgendes zu analysieren:
- die Rollen und den Platz der Kultur in der Herausbildung
und Entwicklung der post-industriellen Zivilisation;
- die post-industrielle Zivilisation als die Epoche vom dominierenden
Faktor Mensch;
- die dialektische Überwindung von Widersprüchen
zwischen dem Mittelalter und der Renaissance, der Renaissance
und der Reformation, der Moderne and der Postmoderne als Voraussetzung
für die fruchtbare Entwicklung der post-industriellen Zivilisation;
- die Benutzung des kollektiven Unterbewusstseins nicht nur
in nationalen Traditionen, sondern auch als innere Quellen des
Terrors und der Aggression;
- die Wechselwirkung der Weltkultur und verschiedener nationaler
Kulturen in den Prozessen der post-industriellen Zivilisation
im Lichte der Triade "allgemein - besonders - einzeln";
- die aktive Wechselwirkung und Durchdringung der Kulturen
von West und Ost (es erscheint uns, dass die russische Kultur
ein Mittler zwischen diesen Bereichen sein kann).
Die oben formulierten Probleme gestatten zu vermuten, dass
die post-industrielle Zivilisation positiv das Auftreten der neuen
Formen der Wechselwirkungen der auf Persönlichkeit orientierende
Zivilgesellschaft, der sozial orientierten Marktwirtschaft und
dem demokratische Rechtsstaat beeinflussen wird. Die neue Formen
der demokratischen Ordnung sind zu erscheinen. Diese und andere
Vermutungen (zum Beispiel, kulturologische, politologische und
soziologische Aspekte des Funktionierens und der Steuerung von
politischen, sozialen und staatlichen Instituten) sollen überdacht
werden.
Für Vorträge von 20 Minuten plus 10 Minuten Diskussion
werden ABSTRACTS von max. 800 Anschlägen BIS SPÄTESTENS
30. SEPT. 2003 erbeten an: Gennady
Uzilevsky

SEKTIONSBEITRÄGE
- Gennady Ja. Uzilevsky (Orel, Russia). Post-industrial civilization
in the light of semiotic metaphysics [ABSTRACT]
- Valeriy E. Amelin (Orel, Russia). Post-industrial civilization
and tolerance [ABSTRACT]
- Aleksey V. Melnikov (Orel, Russia). On the multi-leveled
model of state youth policy in Russian Federation [ABSTRACT]
- Leonid G. Shtelmakh (Orel, Russia). The ways of compulsory
health insurance progress in Russia in the context of post-industrial
civilization [ABSTRACT]
- Inna V. Loginova (Orel, Russia). On the new approach to the
research of management system of human resources [ABSTRACT]
- Andrey V. Tupitsyn (Orel, Russia). Metaphysics propositions
about strategic marketing [ABSTRACT]
- Galina N. Loginova (Orel, Russia). Post-industrial civilization
and natural languages training [ABSTRACT]
- Dr. Bernard Lamizet (Institut d'Études Politiques
de Lyon, France). La mediation culturelle: reformulation post-industrielles
de la question de l' identite
- Dr. Sabine Stadler (Vienna, Austria). The Austrian histrorical
report as an esample for the post-industrial view of restitiotion
and the Russians
