Zum INST-WeltfernsehenDas INST-Weltfernsehen ist ein Internet-Fernsehen. Im Unterschied von anderen Formen des Internet-Fernsehens beschränkt sich das INST-Weltfernsehen nicht darauf, Filme nur ins Netz zu stellen. Seine besonderen Merkmale sind:
- Filmformat: um 50 Minuten oder ein Mehrfaches (Orientierung an Vorlesungseinheiten)
- Betonung der Bedeutung von Sprachen, Literaturen, Künsten, Wissensproduktionen
- Filme als Anregung für die Lektüre von literarischen und wissenschaftlichen Texten, Anschauung von Bildern, Besuch von Aufführungen etc.
- Interaktivität durch Partizipation
- Netzwerk von 10.000 Projektbeteiligten aus 120 Ländern als Öffentlichkeits- und Publikumsbasis
- Millionenabfragen technisch gleichzeitig möglich
- Millionenpublikum für WissensproduzentInnen durch transnationale Kooperationen
- Beitrag zu einer Globalisierung mit humanen Strukturen
- Dokumentation (insbesonders im Kontext von Büchern)
Es ist dies die Fortführung einer Arbeit in neuer Form, die Mitte der 1990er Jahre begann. (Siehe: Kulturwissenschaften – transdisziplinär, transnational, online [ http://www.inst.at/burei/ABand6.htm ]). 1998 begann das INST mit der Publikation der Internet-Zeitschrift TRANS [http://www.inst.at/trans/index.htm ], deren Arbeit 2002 erstmals im Rahmen des Buches „TRANS. Dokumentation eines kulturwissenschaftlichen Polylogversuchs im WWW (1997-2002)“ [http://www.inst.at/burei/ABand17.htm ] eingehend analysiert wurde. (Mittlerweile hat diese Wissenschaftszeitschrift rund 100.000 LeserInnen aus 180 Ländern.) Im Rahmen der Konferenz „Das Verbindende der Kulturen“ (2003: 4.000 TeilnehmerInnen aus 80 Ländern) (Dokumentation: http://www.inst.at/burei/CBand1.htm ) erfolgte die Ausarbeitung von Prinzipien des weltweiten gemeinsamen Zusammenarbeitens. 2005 erfolgte die Herausarbeitung der grundlegenden Bedeutung virtueller Infrastrukturen für heutige gesellschaftliche Entwicklungen (Dokumentation: http://www.inst.at/burei/CBand6.htm) im Rahmen einer Konferenz mit 5.200 TeilnehmerInnen aus 100 Ländern. Im Jahre 2007 stand die Herausbildung der Wissensgesellschaften im Mittelpunkt (Dokumentation: http://www.inst.at/burei/CBand8.htm). Letztere Konferenz wurde von EU-Kommissar Figel’ und Bundeskanzler Gusenbauer eröffnet und hatte 7.000 TeilnehmerInnen aus 120 Ländern.
Auf dieser Basis wird nun versucht, vom 25. bis 28.11.2010 eine virtuelle Konferenz mit dem Titel „Städte, Kulturen, Wissensgesellschaften“ zu organisieren, zu der rund 1 Million TeilnehmerInnen erwartet werden. Die Konferenzseite im WWW: http://www.inst.at/ccks/index.htm
Das INST-Weltfernsehen wird dazu als technologische Basis verwendet, um neue Formen der Information, Kooperation, Partizipation zu ermöglichen. Es ist verbunden mit Projekten wie „Lechner Edi“ (ein weltweites Theaterprojekt zur Auseinandersetzung mit Gesellschaften und Technologien), „Städtefilmen“ (Erzählungen zur Herausbildung von Wissensgesellschaften im urbanen Bereich), „Weltmuseum der Berge“ [http://www.inst.at/berge/index.htm ], „Menschenbildern“ (Erzählungen von KünstlerInnen, WissenschafterInnen, ForscherInnen etc. über ihr Leben und Werk; dokumentiert werden diese Filme in Form von Hybrid-DVDs, die neben dem Film auch Biographien, Bibliographien, Texte etc. enthalten).
Es ist ein Projekt, das Grundsätzliches und Nachhaltigkeit anstrebt. Es ist ein Projekt der Integration und Partizipation im Rahmen eines Polylogs. Es ist ein Projekt, das WissensproduzentInnen (WissenschafterInnen, ForscherInnen, KünstlerInnen, LehrerInnen etc.) in einem neuen gesellschaftlichen Umfeld sieht, das es neu zu nutzen gilt.