„Lechner Edi“Das Projekt ist nach dem Titel eines Stückes von Jura Soyfer benannt: „Der Lechner Edi schaut ins Paradies“. Das 1936 entstandene Stück setzt sich in Form einer Zeitreise mit der Bedeutung von Technik und Technologie für die Menschen auseinander (insbesonders mit der Frage: Wer ist schuld an der Arbeitslosigkeit?).
Die Konzeption des Weltprojektes wurde von Tobias Sosinka gemeinsam mit der Jura Soyfer Gesellschaft entwickelt. Der programmatische Text zum Projekt ist dokumentiert in der Publikation „Jura Soyfer und die Alte Welt“.
Die wichtigsten Vorhaben im Jahre 2010:
- Festival in Kempten (14.–16.5.2010)
- Symposion in Wien (7.–11.7.2010)
- Ausstrahlung/ filmische Dokumentationen im Rahmen der INST-Weltkonferenz CCKS: http://www.inst.at/ccks/index.htm
Es ist dies Teil eines Experimentes, in neuer Weise Texte zu edieren, publizieren, kommentieren, zu übersetzen. Kern ist eine neue Soyfer-Edition in vier gedruckten Bänden, die am 24.9.2010 im Literaturhaus in Wien vorgestellt werden soll. Ihr vielsprachiger multimedialer historisch-kritischer Kommentar wird seitenbezogen im WWW publiziert. Erstes Experiment dazu war das „Vagabundenlied“ von Jura Soyfer, das in 32 Sprachen übersetzt und kommentiert wurde. (Abgedruckt in: http://www.inst.at/burei/CBand9.htm) In der zweiten Phase des Experimentes erfolgt nun die wissenschaftliche und künstlerische Auseinandersetzung mit dem Soyferschen Stück „Der Lechner Edi“.