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Chasanow, Boris

Institut zur Erforschung und Förderung österreichischer und internationaler Literaturprozesse

 

Chasanow, Boris (Pseudonym von Dr. Gennadij Faibussowitsch): geb. 1928 in Leningrad (heute St.-Petersburg). Aufgewachsen in Moskau. Studium der Altphilologie an der Moskauer Universität. 1949 Verhaftung wegen "antisowjetischer Propaganda und Verleumdung des sozialistischen Staates und dessen Oberhauptes". 1955 aus dem KZ vorzeitig entlassen. Studierte Medizin, war später als Landarzt in Moskau tätig. Schriftsteller und Übersetzer (u.a. des philosophischen Briefwechsels G. W .Leibnizens und der Werke deutscher Theologen). Nach erneuter Verfolgung Emigration nach Deutschland 1982. Er lebt heute als freier Schriftsteller und Journalist in München. Für sein Gesamtwerk erhielt B.Ch. 1998 den Preis «Exil-Literatur» (Hilde-Domin-Preis) der Stadt Heidelberg. Preise des Internationalen P.E.N. Publikationen (Romane): «Die Königsstunde» (1975), "Ich bin die Auferstehung und das Leben" (1980), «Gegenzeit" (1986); «Unten ist Himmel» (1993); «Der Zauberlehrer» (1996); «Vögel über Moskau» (1998), «Der ferne Trugbild der Wälder» (1999), "Nördlich der Zukunft" (2003) u. a. Erzählungen, Essays sowie zahlreiche Publikationen in der russischen und deutschen Presse. Werke von B.Ch. wurden übertragen ins Deutsche, Französische und Italienische.


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Der Wind des Exils. Das Glück, fremd zu sein (15.Nr.)


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Adresse (URL): http://www.inst.at/bio/chasanow_boris.htm    2006-01-17
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