Editorial

22.10.2018

Die Sprachen der INST-Homepage sind die UN-Sprachen plus Deutsch. Seit der Gründung von TRANS wurden Beiträge im Wesentlichen in Deutsch, Englisch und Französisch publiziert.
Fallweise wurden in der INST-Kommunikation auch andere Sprachen im Rahmen von INST-Konferenzen und deren (gedruckter) Kommunikation verwendet: darunter Italienisch, Russisch, Spanisch, Ukrainisch, Ungarisch. In TRANS 25 wird zumindest Türkisch dazu kommen.
Mit TRANS 22 und TRANS 23 werden die Publikationssprachen um Arabisch erweitert, da dies den Konferenzsprachen an der Universität Oran 2 entsprach. Die Konferenzen fanden vom 23. bis 25. April 2017  (Programm) und vom 10.-14.3.2018 (Programm) an der Universität Oran 2 statt
Es waren wichtige Konferenzen mit einer grundsätzlichen Bedeutung für Algerien, aber auch für den Mittelmeerraum. Berichte dazu wurden von verschiedenen Fernsehsendern und Tageszeitungen veröffentlicht. 93 Beiträge wurden in Arabisch, Deutsch, Englisch, Französisch in TRANS 22 publiziert und dann noch weitere Beiträge hinzugefügt.
Weiters spielen diese Nummern eine Rolle im Vorfeld des Afrika Forums, das am 18. Dezember 2018 im Rahmen der Österreichischen EU-Ratspräsidentschaft in Wien tagen wird. Und es gibt auch Korrelationen zum Flagship Quantum der EU: https://qt.eu/

Im Kontext des Projektes Digitales Weltmuseum der Berge wurde auch eine Expedition in die Tassili Region durchgeführt. Die Basissprachen für dieses Projekt sind Deutsch, Französisch, Arabisch. Laufend werden dazu Beiträge in TRANS 23 publiziert – zu einem Projekt des Polylogzentrums.

Ein Grundgedanke ist, trotz der Sprachenvielfalt eine gemeinsame Kommunikationsebene zu schaffen. Dies soll über die Abstracts, aber auch auf der Basis von Überblicksdarstellungen ermöglicht werden.

Mit TRANS 25 sollen einige von denjenigen gewürdigt werden, die in dieser wissenschaftlichen Diskussion – der Herausbildung eines Polylogs – eine herausragende Rolle spielten. Mit Stand vom Oktober 2018 sind dies: Univ.Prof.Dr. Knut Ove Arntzen (Bergen/ Norwegen), Univ.Prof.Dr. Alexander Belobratow (St. Petersburg), Univ.Prof.Dr. Anil Bhatti (New Delhi), Univ.Prof.in Dr.in Gertrude Durusoy (+), Univ.Prof.Dr. George Guţu (Bukarest), Prof.Dr. Arne Haselbach (+), Univ.Prof.Dr. Peter Horn (Johannesburg), Univ.Prof.in Aleya Khattab (Kairo), Univ.Prof.Dr. Naoji Kimura (Tokio), Univ.Prof.Dr. Lichtmann (Budapest), Univ.Prof.Dr. Aoussine Seddiki (Aïn Khedidja | Mers El Kebir), Univ.Prof.Dr. David Simo (Yaounde), Univ.Prof.Dr. Zhang Yushu (Beijing). Dazu kommen rund 50 Dokumentationsgespräche seit den 1980er Jahren, die bereits gedruckt vorliegen, sowie Filmaufnahmen (Gespräche mit 12 WissenschafterInnen zu ihren Arbeiten) und anderes.

Es sollen damit auch die Kontexte verständlich gemacht werden: der Art der Beteiligung bzw. Gestaltung von Foren der UNESCO, der EU, in Ostasien, Zentralafrika, Nordafrika, Lateinamerika, den USA und auch im Rahmen einer Globalisierung mit menschlichem Antlitz von Wissenschaft als Wissenschaft. Sie stellen eine Besonderheit dar in den Versuchen der Synergiebildung, der Nutzung neuer Technologien, der Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen durch Vorschläge.

Im Zentrum dieser Foren standen Sprachen, Literaturen, Künste, Wissenschaft, Forschung, Wissensproduktionen – nicht zuletzt im Kontext neuer Technologien wie der Digitalisierung sowie der Quantentechnologien, zu denen aus diesen Kreisen etliches Grundlegendes beigetragen wurde und wird. Davon gingen wesentliche Impulse aus – wie zum Beispiel zu den offenen Suchmaschinen, der Errichtung von Europa Instituten, der Kulturresolution der EU, die Strukturierung der Quantenforschung.

Wiss.Dir.Dr. Herbert Arlt
Herausgeber

Erste Fassung: 2.5.2017
Weitere Fassungen: 9.8.2017, 10.2., 4.4., 26.9., 27.9.2018